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Alle
verdienten mehr oder weniger unabhängig voneinander ihre
ersten Country-Sporen 1982 bei keinem geringeren als Mike Strauss
(links) und seiner damaligen Band Country Company. Es war es
nur noch eine Frage der Zeit, dass diese Youngsters zusammen
arbeiten mussten. Alles passte einfach. Die Mountaineers waren
geboren. Anfang der Achtziger gab es mit Abstand keine jüngere
Countryband in Deutschland.
Es folgten vier Jahre und viele Gigs in den einschlägigen
Berliner Locations: Angie's Saloon, Nashville 1&2, Starlight
Grove Club, Silverwings, Joe's Schnapshaus, die diversen Ami-
und Strassenfeste, Rodeos, etc. 1987 trennten sich die Mountaineers,
warum auch immer. Bört und Kid stiegen später u.a.
bei der Earthwood Family ein, Matty und Krazy Kris waren ebenfalls
in diversen Bands oder Solo unterwegs.
Ständiger Kontakt zueinander und verschiedene Sessions
brachten die Mountaineers im Jahr 2003 jedoch wieder zusammen.
Gereift, aber immer noch frisch. Älter, aber immer noch
gut in Schuss. An den Drums in diesem Jahrtausend: Carsten Chaos,
langjähriger Petticoat-Trommler. Seit April 2005, mit dem
Gewinn des 2. Countrymusic Förderpreises, ist als sechster
Mann Thommy "Doc" Snyder, Berlins Nummer 1 Pedal Steeler,
dabei. Im Herbst 2008 ging Kid Krause seinen eigenen musikalischen
Weg und somit starteten die Mountz danach weiter zu fünft
durch.
Ende 2009 zog es Bört (Bass/Vocal) nach Bayern und Kris
(Git.) kümmerte sich nun aus Zeitgründen mehr um seine
Musikschule in Potsdam. Die Musiker Kenneth McCarson und Florian
Huber hatten dafür schon Ihre Pferde gesattelt und reiten
nun gemeinsam mit den Mountaineers in die Zukunft.
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A little bitty
History:
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Im
Jahre 1982 gab es zwei voneinander unabhängige Paare,
die sich, knapp dem Teenager-Alter entwachsen, der Countrymusic
widmeten und bereits Ihre ersten Musiker-Gehversuche starteten:
Kid Krause und Bört Förster, alte Schulkameraden,
sowie Mount Matty und Krazy Kris, Cousins. Alle vier hingen
in der lokalen Countryszene herum, spielten ihre Instrumente,
kannten sich vom Sehen, wussten aber nichts voneinander.
Bis zu diesem historischen Tag, als Countrysänger
Mike Strauss Bört und Kid wegen ausufender Jugendlichkeit
aus seiner Band warf aber freundlicherweise den Kontakt
zu den anderen Youngstern herstellte. Mike, die Welt dankt
Dir dafür... |
Der
Name: Die frischgegründete Band hatte schon
immer einen Hang zur Natur und zu den Bergen (kein Witz!).
Um die Sache authentischer zu gestalten, nannte man sich
ursprünglich "Ozark Mountain Boys". Diesen
Namen legten wir aber schnell wieder ab, aufgrund der
Ähnlichkeit zu den Daredevils,
die wir in dieser Zeit erst kennenlernten. Hey, wir waren
jung...
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Obwohl
wir bis in die späten Achtziger von Leuten wie der
Earthwood Family stets "die Ozarks" gerufen
wurden, entschieden wir uns für den Namen "Mountaineers"
bzw. "Mountaineer Band"... je nach Stimmung.
Die
beiden Poster oben zeigen, wie schamlos wir damals das
Layout der Bayreuther Maisel-Brauerei abkupferten. |
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Die Besatzung:
Damals schon und nach wie vor mit Mount Matty (mit Schnauzer),
Kid Krause (der erste mit Bandana), Krazy Kris Knievel
(mit Öko-Halstuch) und Bört Förster (mit
Johnny Paycheck-Hut). Am Schlagzeug sass Captain Kürck
(mit dem Popper-Blouson) und die Bluesharp bediente Josh
Behrendt (machte das Trucker-Cap weltberühmt).
Dies ist ein offizielles Bandfoto von 1983, kurz nach
Gründung der Band. |

Noch einmal Matty, Förster und Krause mit den unvermeidlichen
Flanell-Hemden. Al Borland-mässig. |

Kürck und Josh, ursprüngliche
Mitglieder der Mounts. |

Mount's fantastischer Schnauzer
in Vollendung.
Zarte 17. |

Der erste Proberaum der Mountaineers
wurde auf Empfehlung der Earthwood Family im Boschweg
zu Neukölln bezogen. Diese Jungs waren zu dieser
Zeit echt gute Kumpels der Mounts und sie halfen uns mit
technischem Equipment und im Bookingbereich mächtig
über die Anfangsschwierigkeiten hinweg. |

Bört spielte bereits seit einiger
Zeit Pedal Steel Guitar und unterbrach deshalb seine Bassisten-Karriere,
weil man dieses Instrument natürlich in der Band
haben musste. |

Den Bass zupfte nun ein gewisser Ronny, der selbstverständlich
aus dem Dunstkreis von Earthwood stammte. Hier ganz rechts
im Bild. Aber das ging nicht wirklich lange gut... |

Der vermutlich einzige Gig mit Ronny am Bass und Bört
an der Steel gegen Ende 1983. Anschliessend setzten wir
wieder auf die fünf-Mann-Kombination und liessen
die Steel Steel sein. |

In dieser Besetzung ging es dann
einige Jahre weiter. Dieses Bild entstand auf der Hochzeitsfeier
von Seetha Earthwood und Angie von Angie's Saloon auf
der Südweide-Ranch in Rudow. See you in Hillbilly
Heaven, Angie. |

Kris, Angie und Seetha |

Aftershow-Party auf der Südweide:
Lars, Drummer von Earthwood, Mount Matty, Hotte und Henry. |

Mount und Behrendt. |

Nach dem Proberaum-Umzug in den altehrwürdigen Flughafen
Tempelhof (TCA) wurde Angie's Saloon fast zu einer zweiten
Heimat für die Mounts. Einer Bar, die neben dem "Nashville"
und einigen Ami-Locations zu den Top-Adressen für
Countrymusic in den Achtzigern gehörte. |

Noch ein Gruppenbild mit Dame: Kris, Matty, Krause, Angie,
Behrendt, Kück, Förster. |

Eine Mountaineers-Besonderheit mit
Tradition: Das sogenannte "Naked"-Spielen. Hier
akustisch im Wasserturm in Kreuzberg. |

Die Mountaineers experimentierten eigentlich selten mit
ihrer Besetzung. Eine Ausnahme: Carola Adam (rechts, halb
verdeckt) als kurzzeitiger Mount. Ca. 1985. |

Typischer Mountaineers Gig-Aufbruch
im TCA. Alle Opels voll bis zum Rand. |

Wir probten nicht nur im Flughafen
und machten unsere Bandfotos dort... nein, wir hatten
da auch Gigs. Hier beim jährlichen "Open House". |

Im Jahr darauf an gleicher Stelle.
Frische Hüte, bereitgestellt von den Besatzern.
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Die US-Streikräfte waren sowieso
mehr oder weniger Hauptauftraggeber der Mountaineers.
Dieses Bild entstand beim "Global V Volksmarch"
1985.
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1987 hiess es erst einmal: kurze
17-jährige Pause für die Mountaineers. |
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